GRAF BERGHE VON TRIPS: LA PASSIONE

 

 

 

At the beginning of the sixties German Ferrari driver Wolfgang Graf Berghe von Trips had been the idol of a whole Generation. Von Trips, born in 1928, had not been involved in the system of the Nazis, because he had been much too sick. In the fifties he had been the first German sportsman being internationally respected. Later the descendant of a 700 years old knight´s line became a worldwide synonym for sportsmamship and fairness. In 1961 von Trips had been on the direct way to win the Formula One worldchampionship, but at Monza he crashed fatally. World champion became his American team mate Phil Hill. In spite of Ascari, Lauda and Schumacher von Trips is considered the Ferrari driver having got the greatest charisma.

35 years after the fatal accident of Monza, British author and singer Chris Rea, himself of Italian origin, practising racing driver and well-known Ferrari fan, created a living memorial to the idol of his youth with the movie La Passione. The film had been produced on original locations in 1996. Original film documents, scene plays and the music become an extraordinary synthesis, not only covering the spirit of the fifties and sixties, but also contenting a lot of autobiographic elements of Rea himself. The Briton did not only write the script, was the producer and partly the director, he also composed the music to be interpreted by himself and US-American Shirley Bassey. Especially for this movie Ferrari had built a car of the model designation 156 out of original parts at costs of 1.5 millions US dollars. And so the movie got excellent critics in the U.K.

 

 

Der deutsche Ferrari-Pilot Wolfgang Graf Berghe von Trips war Anfang der sechziger Jahre das Idol einer ganzen Generation. Von Trips, Jahrgang 1928, war vom Nationalsozialismus völlig unbelastet, da er für Hitler-Jugend und Wehrmacht viel zu krank war. In den fünfziger Jahren war er daher der erste deutsche Sportler, dem international Respekt entgegengebracht wurde. Später wurde der Nachfahre eines 700 Jahre alten Rittergeschlechts weltweit zum Synonym für Sportlichkeit und Fairness. Der gelernte Diplom-Landwirt war auch ein angesehener Werbeträger für eine Vielzahl von Produkten. Im Jahr 1961 war von Trips auf dem direkten Weg, die Formel 1-Weltmeisterschaft zu gewinnen, doch in Monza wurde er bei einem Unfall tödlich verletzt. Weltmeister wurde mit nur einem Punkt Vorsprung sein amerikanischer Teamkollege Phil Hill. Trotz Ascari, Lauda und Schumacher gilt von Trips bis heute als der Ferrari-Pilot mit dem grössten Charisma.

35 Jahre nach dem Todessturz von Monza setzte der britische Autor und Sänger Chris Rea, selbst italienischen Ursprungs, aktiver Automobilrennfaher und bekennender Ferrari-Fan, mit dem Spielfilm La Passione dem Idol seiner Jugendzeit ein bewegtes Denkmal. La Passione wurde 1996 an Original-Schauplätzen gedreht. Dabei verschwimmen bislang unveröffentlichte Original-Filmdokumente, Spielszenen und die Musik zu einer einzigartigen Synthese, die nicht nur den Zeitgeist der fünfziger und sechziger Jahre widerspiegelt, sondern auch viel Autobiographisches von Rea in sich trägt. Der Brite schrieb nicht nur das Drehbuch, war Produzent und führte teilweise auch Regie, er komponierte auch die Musik, die von ihm selbst und der Amerikanerin Shirley Bassey interpretiert wird. Eigens für dieses Werk baute Ferrari einen Wagen des Typs 156 aus Originalteilen auf, der rund 1,5 Millionen US_Dollar kostete. In England von der Kritik begeistert aufgenommen, lief La Passione in Deutschland weder in den Kinos, noch im Fernsehen, obwohl seit Jahren eine excellent gemachte deutsche Synchron-Fassung vorliegt.